Nintendo Switch Snakebyte Zubehör im Test – Starter:Kit mit Tasche, Schutzfolie und vielem mehr

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Ein neuer Hardware-Launch – das heißt auch neue Zubehör-Artikel. Da darf natürlich auch Hersteller Snakebyte nicht fehlen, der auch für Nintendo Switch passend zum Release so einiges auf Lager hat. Wir stellen euch heute eine Reihe von Produkten vor, die Snakebyte für Nintendos neuen Handheld-Konsolen-Hybrid im Rahmen des „Starter:Kits“ anbietet.

Zum klassischen Zubehör-Aufgebot gehört zweifelsohne eine Tasche. Snakebyte hat gleich mehrere im Angebot, doch schaue ich mir hier das Snakebyte Travel:Case genauer an, das nicht nur separat in grau, sondern auch als Teil des Starter Kits in schwarz erhältlich ist. Die Tasche präsentiert sich auf dem ersten Blick recht schlicht. Sie hat ein unauffälliges Design. Lediglich das Snakebyte-Logo sticht optisch hervor. Hier gleich der erste potentielle Kritikpunkt: Wem das Logo nicht gefällt, wird sich schwer mit dem Case anfreunden können. Ich persönlich störe mich keineswegs an der Optik, wie es wahrscheinlich auch dem Großteil der Switch-Besitzer gehen wird. Schließlich zeigt sich das Logo nicht allzu groß oder allzu ausgefallen. Doch kann ich mir auch vorstellen, dass für wenige das Logo bereits ein ausschlaggebender Grund ist, sich nach anderen, vollständig neutralen Taschen umzuschauen.

Logo-Problematik beiseite, gibt das Case einen hochwertigen Eindruck ab. Es ist recht hart und robust gestaltet, was den Schutz der Switch gewährleisten soll. Das äußere Material zeichnet sich durch eine dünne Gummischicht aus, die zusätzlichen Grip beim Halten in der Hand zur Folge hat. Ein Reißverschluss verschließt die Tasche und schützt vor Staub und Dreck.

Die geöffnete Tasche weist eine passende Aussparung für die Switch mit angeschlossenen Joycons auf. Aus diesem Grund ist die Tasche recht lang, mit Abmessungen von knapp 4cm x 12cm x 26cm. Dabei hat die Konsole in verstauter Form links und rechts jeweils etwa einen halben Zentimeter Platz. Das heißt aber nicht, dass sie wild in der Tasche hin und her rutscht. Denn halten Gummischlingen die Switch fest am vorgesehenen Platz, sodass sich insgesamt eine sichere Vorrichtung für den Handheld ergibt.

Zudem findet sich eine Netztasche vor, in der Kopfhörer, Ladekabel oder Spiele verstaut werden können. Da der Beutel jedoch im verschlossenen Zustand direkt über dem Bildschirm der Switch lastet, sollte man in dieser Tasche keine allzu spitzen Gegenstände transportieren. Ebenfalls nicht ideal gelöst: Die Analogsticks der Joycon haben keine Aussparung spendiert bekommen. So drücken die Sticks in die Netztasche herein. Ich bin mir sicher, dass die Sticks so ausgelegt sind, dass sie auch trotz Belastung lange durchhalten werden. Dennoch habe ich bei dieser Last auf die Sticks stets die Befürchtung, dass sie im Laufe der Zeit ausgeleiert werden, wenn sie im verstauten Zustand permanent herunter gedrückt werden. Es kann durchaus sein, dass sich diese Befürchtung völlig grundlos in mir breit gemacht hat. Nichtsdestotrotz bevorzuge ich Cases, die extra Platz für die Sticks lassen.

Fazit – Snakebyte Switch Travel:Case

Das Travel:Case ist recht neutral gestaltet und erfüllt vorrangig einen Zweck: Die Switch-Konsole wird in Handheld-Konfiguration sicher von A nach B transportiert. Nicht nur die optische Gestaltung der Tasche ist schlicht ausgefallen. Auch verzichtet das Case größtenteils auf weitere Funktionen, bietet nur wenig Platz für weiteres Zubehör wie beispielsweise höchstens ein Ladekabel und eine Handvoll Spiele. Dafür ist die Tasche zumindest aber so klein und dünn, wie es mit angesteckten Joycons nur möglich ist. Wer also auf der Suche nach einer einfachen Tasche ist, die ihren Job erfüllt – die Switch mitsamt Joycons sicher zu verstauen – ist mit dem Case gut bedient.

 

Weiterhin finden sich im Starter-Aufgebot zwei Gummikappen für die Analogsticks der Joycon vor. Die beiden Gummistücke liegen in zwei verschiedenen Farben vor: Grau und rot. Optisch ergibt sich dadurch ein gutes Bild mit den bunten Neon-Controllern. In folgender Konstellation gefallen mir die Aufsätze am besten:

Das Anbringen der Gummikappen ist anfangs gar nicht so leicht. Ich habe jedenfalls erst einmal 3-4 Minuten gebraucht, bis ich die Daumenkappen über die Sticks gestülpt habe. Sobald es jedoch mit dem ersten Aufsatz klappte und ich gefühlt alle Methoden zur Anbringung ausprobiert hatte, brauche ich mittlerweile nur wenige Sekunden. Die Kappen schlingen sich sehr fest um die Sticks, sodass ein bombenfester Sitz gewährleistet wird. Ich kann mir jedenfalls nicht vorstellen, dass die Aufsätze von alleine abgehen könnten – weder beim Spielen, noch beim Transportieren.

Fazit – Snakebyte Switch Control:Caps

Die Aufsätze fühlen sich unter den Fingern gut an. Sie erfüllen ihre Aufgabe voll und ganz: Sie sorgen für einen verbesserten Grip. Mir gefallen die Sticks zwar schon von Werk an recht gut, doch wird das Spielgefühl durch die Kappen geringfügig verbessert. Ich würde die Gummikappen nicht als “Must Haves” bezeichnen – doch tragen sie als Beigabe im Starter Pack sehr gut zum Inhalt bei.

 

Außerdem Bestandteil des Starter Kits ist eine Bildschirmschutzfolie. Für viele ist es bei Handhelds und auch Smartphones eine Glaubensfrage: Schutzhülle/-glas oder nicht? Während die Displays heutzutage immer robuster werden, bin ich persönlich jemand, der lieber für zusätzlichen Schutz sorgt, bevor dann doch einmal ein lästiger Kratzer den Bildschirm ziert. Allen voran durch die Debatte um potentielle Kratzer durch das Dock der Switch sollte man lieber Vorsicht walten lassen. Snakebyte bietet hier eine simple Folie an, die genau das verhindern soll. Während der Hersteller separat auch eine Tempered Glass-Lösung anbietet, handelt es sich bei dem hier enthaltenen Exemplar um eine weiche Standard-Folie. Das bedeutet, dass die Switch bei einem Sturz womöglich zu Schaden kommt – in diesem Fall hilft diese Folie kaum aus. Wer die Sorge hat, das Gerät fallen zu lassen, sollte eventuell lieber zu einem gehärteten Glas greifen – oder noch besser: aufpassen. Immerhin handelt es sich um ein Plastik-Display, das zwar einerseits anfällig für Kratzer ist, aber dafür nicht so leicht Risse und Sprünge im Bildschirm zulässt.

Ihr seht auf diesem Bild keine verkratzte Folie, denn weist nur die zusätzliche Schicht Kratzer auf, die im letzten Schritt abgezogen wird

Im Kampf gegen Kratzer und Schmutz leistet die Folie von Snakebyte aber eine gute Leistung. Die Plastikschicht ist quasi unsichtbar und bei regulärem Spielen kaum zu sehen. Nur wer genau hinsieht, bemerkt die zusätzliche Schicht. Das gestochen scharfe Bild des Displays wird von der Folie aber keineswegs verschlechtert. Es gibt einige Spieler, die auf einen Schutzfolien-freien Bildschirm schwören – doch ist mir persönlich die Folie wirklich nicht störend beim Spielen aufgefallen. Sie macht also einen hervorragenden Job, das Display weitestgehend unbemerkt vor leichteren Einwirkungen zu schützen.

An dieser Stelle noch der Hinweis, dass die Folie nichts am Blickwinkel und an der Lesbarkeit in der Sonne ändert. Wer den Handheld bei sonnigem Wetter mit nach draußen nimmt, wird aufgrund der Spiegelung Probleme mit dem Ablesen des Bildschirms haben. Daran ändert auch der Bildschirmschutz nichts. Zwar gibt es auch Anti-Glare-Folien, aber kommen diese aufgrund einer milchigen Schicht mit anderen Problemen daher. Ich persönlich bevorzuge Folien wie diese, die zwar keinen matte Wirkung mit sich bringen, aber eben auch so unscheinbar wie möglich auf dem Bildschirm haften.

Nicht gut angestellt: Kleine Blasen konnte ich nicht vermeiden, doch stören diese beim Spielen nicht

Doch wie gut lässt sie sich anbringen? Denn was ist eine gute Folie schon wert, wenn sie sich nicht voller Bläschen auftragen lässt? Eine Bedienungsanleitung sucht man vergebens, doch ist das Prozedere heutzutage selbsterklärend. Erste Schicht abgezogen, passend angelegt, mit Tuch und Pappkarte vorsichtig alle Blasen beim Aufkleben entfernt und die weitere Schutzschicht abgezogen – so weit in der Theorie. Ganz blasenfrei habe ich die Folie in meinem Versuch allerdings nicht anbringen können. Zugegebenermaßen habe ich mich auch nicht sonderlich geschickt angestellt und einen Fusel unter der Folie sowie kleinere Bläschen nicht verhindern können.

Auch wenn das größtenteils auf meine Schusseligkeit zurückzuführen ist, gibt die Folie allerdings auch keinerlei Hilfestellung. Neben einer fehlenden Anleitung habe ich auch Laschen vermisst, um die Folie stets festhalten zu können, ohne aus Versehen die Klebeseite zu berühren. Diese Laschen habe ich bei der ein oder anderen Folie bereits nützlich gefunden. Dennoch sollte eine fehlerfreie Anbringung möglich sein – wenn man sich eben ein wenig besser anstellt als ich. Zu meinem Glück aber geben die kleinen Blasen lediglich bei ausgeschaltetem Bildschirm einen hässlichen Eindruck ab. Sobald das Display an ist, fallen die Folgen der misslungenen Anbringung kaum noch auf. Wer also ähnlich tollpatschig beim Aufkleben von Schutzfolien ist, wird sich darüber freuen, dass man kleine Bläschen beim Spielen quasi nicht wahrnimmt. Im Folgenden könnt ihr euch davon überzeugen, dass die Folie trotz Blasen kaum zu sehen ist.

Fazit – Snakebyte Switch Bildschirmschutzfolie

Auch wenn die Anbringung in meinem Fall etwas schief gelaufen ist, gibt die Bildschirmschutzfolie von Snakebyte einen soliden Eindruck ab. Die Zusatzschicht auf dem Switch-Bildschirm ist weitestgehend unauffällig, obwohl ich gar kleine Blasen beim Aufkleben nicht vermeiden konnte. Ich habe in der Vergangenheit schon deutlich schlechter verarbeitete Folien für Smartphones oder andere Handhelds genutzt. Daher kann ich die Umsetzung von Snakebyte empfehlen. Doch solltet ihr wissen, dass zur Anbringung kaum Hilfestellung gegeben wird.

 

Zudem mit im Paket ist ein Schutzcase für bis zu vier Spiele. Die Hülle präsentiert sich in einer grauen Transparenz, die mir optisch gut gefällt. Auch hier stimmt die Verarbeitung, die einen robusten Eindruck macht. Es ist zwar Plastik, doch wirkt das Material nicht so, als würde es leichtem Druck nachgeben. Allerdings würde ich auch davon abraten, aus Versehen auf das Case zu treten – so stabil ist Plastik nun einmal auch nicht. Auf dem Boden hat die Hülle also nichts zu suchen.

Fazit – Snakebyte Switch Game:Case

In Rucksäcken und Taschen oder im Schrank aber kommt sie gut zum Einsatz. Die Spiele sind verschlossen und vor Staub und Schmutz gesichert. Dabei rasten die Module passgenau in die entsprechende Vorrichtung ein, sodass sie keineswegs lose in der Box hin und her wackeln. Somit erfüllt das gute Stück seinen Zweck voll und ganz und stellt eine gelungene Komponente des Starter Kits dar.

 

Den Abschluss in der Runde machen Kopfhörer, die als Beigabe durchaus solide sind. Bei dem Preis von etwa 20 bis 25 Euro für das Starter Kit kann man sich denken, dass die beigelegten Kopfhörer nicht über die beste Qualität verfügen. Ich vergleiche die Klangqualität gerne mit dem Mono-Ohrstöpsel, welcher der PS4 beiliegt. Hier erhalten Switch-Besitzer natürlich eine Stereo-Variante, doch ist das Klangbild ähnlich. Die Höhen kommen nicht sonderlich gut durch, zudem sucht man vergeblich nach Bass. Für den hauptsächlichen Gebrauch wird dieses Exemplar wohl also nur den wenigsten genügen. Doch allen voran als gelegentlicher Ersatz sind die Kopfhörer passabel.

Fazit – Snakebyte Switch Starter:Kit

Das Starter Kit von Snakebyte ist gelungen. Hauptaugenmerk ist das Case, das als simple Variante überzeugt. Die Switch mit angesteckten Joycon findet hier einen sicheren Platz. Einerseits bietet der weitere Stauraum nur Platz für weniges Zubehör, doch andererseits ist das Case so dünn, wie es mit der Switch nur möglich ist. Wer also nach einer schlichten Tasche sucht, macht mit diesem Exemplar nichts falsch. Wer zudem auch eine Bildschirmschutzfolie sucht, kann beherzt beim Starter Kit zuschlagen. Die Folie ließ sich in meinem Fall zwar nicht problemfrei auftragen, verfügt aber über eine passable Qualität.

Sowohl Tasche als auch Folie sind einzeln erhältlich, doch bietet das Starter Kit noch einige Extras. Das Gamecase hat mir optisch gefallen und ist nützlich beim Transport von Spielen. Ebenso war ich angetan von den Gummikappen, die den Grip der Sticks für die Finger geringfügig verbessern. Die Kopfhörer liefern natürlich kein akustisches Highlight, was angesichts des Preises nur allzu verständlich ist. Zur gelegentlichen Nutzung spricht allen voran unterwegs aber nichts entgegen, da die platzsparenden Kopfhörer sehr gut in den Netzbeutel der Tasche passen. Unterm Strich also wird für den Preis von rund 22€ viel geboten. Wer Interesse an mindestens zwei Komponenten des Pakets hat, kommt mit dem Starter Kit voll auf seine Kosten.

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