Spieleindrücke von der Gamescom Entertainment Area

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Die Gamescom ist alle Jahre wieder ein Highlight für alle Videospielenthusiasten. Alle wichtigen Publisher und Entwickler kommen nach Köln, um der Presse und auch den Spielern die kommenden Kracher zu präsentieren. Christian und ich hatten das Glück, uns zwei Tage lang auf der Messe herumgetrieben und jede Menge Eindrücke gesammelt zu haben. Am Mittwoch, den Fachbesuchertag, sowie am Donnerstag, den ersten Tag für die Öffentlichkeit, trieben wir sowohl in der öffentlichen Entertainment Area als auch in der Business Area unser Unwesen. In diesem Artikel berichten wir von unseren Spielerfahrungen in den öffentlichen Hallen, die dieses Jahr allerlei Spiele zum Antesten bieten.

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Dead Island 2

Ich bin nicht der größte Fan von Zombie-Spielen. Das bemerkte ich spätestens bei Dead Island, denn die simple Klopperei wurde mir zu schnell langweilig. Der Nachfolger scheint leider exakt dem Konzept des ersten Teils nachzugehen. Die öffentlich präsentierte Demo zeigte auf der Gamescom zumindest kaum Innovationen im Gameplay. Wir fanden uns in einem von Zombies bewucherten Städtchen vor, ausgestattet mit einer Schusswaffe und einer Axt. Das Spielgeschehen fand im Online-Coop statt, mit uns waren also auch andere Spieler unterwegs. Es gab diverse Aufgaben zu bewältigen, so zum Beispiel die Beschützung eines verbarrikadierten Tores, das von Zombie-Herden angegriffen wurde. Ansonsten hieß das Motto: Töten, töten, töten. Dazu standen uns die beiden erwähnten Waffen zur Verfügung. Auch ließen sich die Untoten Treten, um Abstand zu schaffen. Liegen unsere Feinde auf dem Boden, können wir sie auch mit einem Tritt brutal exekutieren. Spielerisch hat mich die kurze Demo keineswegs überzeugt, da es einmal mehr ein typisches Zombie-Spiel nach dem Schema F zu sein scheint. Optisch kämpfte die PS4-Demo mit einigen Problemen, die Framerate lief nicht immer rund. Da der Titel aber noch viele Monate an Entwicklungszeit bevorstehen hat, mache ich mir in dieser Hinsicht zumindest weniger sorgen. Der grafische Stil hingegen hat mir gefallen, die Umgebung wirkte bunt und trotzdem nicht comichaft. Auch das Zombie-Design überraschte mich positiv, die Untoten sind gut gestaltet und zeigen sich in verschiedenen Formen. Da mit Yager der Entwickler von Spec Ops: The Line hinter dem Projekt steht, habe ich zumindest die Hoffnung, dass hinsichtlich der Story etwas besonderes geschaffen wird. Eindruck nach der GC-Demo: Standard-Zombie-Kost, meine Hoffnung liegt auf der Story .

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Dying Light

Techland, der Entwickler des ersten Dead Island-Teils, arbeitet kurioserweise nicht am Nachfolger, allerdings dennoch an einem Zombie-Spiel. Ich habe Dying Light im direkten Vergleich zu Dead Island 2 gespielt und bin vom neuen Techland-Titel deutlich mehr angetan. Im Kern sind die Spiele fast identisch: Das Hauptaugenmerk liegt auf dem Töten von Untoten. Dying Light bringt allerdings auch andere Elemente in das Spielgeschehen. Der Spieler ist mit Parkour-Fähigkeiten ausgestattet, die Spielwelt ist entsprechend gestaltet. Wir können Hütten und Gebäude erklimmen, haben deutlich mehr Freiheiten in der Bewegung. Dadurch ergab sich mir auf der Gamescom ein guter Spielfluß und ich war, trotz nur rund 7-minütiger Demo, wirklich schnell vertieft ins Spiel. Das Erledigen von Zombies erfolgt ähnlich wie in Dead Island 2 relativ typisch, jedoch kann Dying Light mit einer großen Waffenvielfalt punkten. Es ist scheinbar möglich, seine Waffen mit diversen Elementen auszurüsten. So war ich beispielsweise mit einer Axt unterwegs, an der eine Art kleiner Stromkasten befestigt war. Bei Kontakt der Axt mit einem Untoten bekommt dieser nicht nur die Schärfe der Axtklinge zu spüren, sondern auch noch einen gewaltigen Stromschlag. Das Stromelement nutzte sich nach und nach ab, sodass man diese Aufsätze nicht unüberlegt einsetzen sollte. Weiterhin aufgefallen ist mir die Möglichkeit, viele Fallen in der Umgebung aufzustellen. Im Areal der Showfloor-Demo gab es unter Anderem simple Bodenminen, die Zombieherden bei Kontakt in die Luft sprengen. Ich hatte trotz meiner Einstellung gegenüber Zombiespielen Spaß an Dying Light, da das Töten durch diverse Gameplayfeatures vielfältiger ausfällt, als bei vielen Genrekollegen. Auch die Parkour-Möglichkeiten bringen Schwung ins Spiel.Visuell machte der Titel einen soliden Eindruck, nicht mehr und nicht weniger. Eindruck nach der GC-Demo: Vielfältiger Zombie-Slasher mit Potential.

 


The Order 1886

Auch wenn ich damit gerechnet habe, war ich etwas enttäuscht, dass wir auf der Gamescom lediglich das selbe zu spielen bekommen, was wir seit der E3 schon öfters gesehen haben. Die Demo im 18er-Bereich von Sonys Showfloor bot rund 5 Minuten an Gameplay und in etwa die selbe Zeit lang liefen Zwischensequenzen. Ob sich dieser Anteil auf das ganze Spiel erstreckt, muss sich natürlich erst zeigen. In der Demo hat es mich natürlich etwas geärgert, dass ich nur eine geringe Zeit auch wirklich gespielt habe. Eine dermaßen cinematische Inszenierung ist natürlich eine Frage des Geschmacks, jedoch warte ich mit meiner Einschätzung darüber, bis das fertige Spiel in den Läden steht. Die Spielszenen haben mich mit einer wirklich umwerfenden Grafik begeistert. Zunächst fällt natürlich der triste Farbton auf, was allerdings von den Entwicklern so gewollt ist. Es wird, wie im neusten Trailer zu sehen ist, auch farbenfrohere Umgebungen geben, allerdings dürfen wir nichts knallbuntes erwarten, da das viktorianische London zu der Zeit wirklich sehr trist war. Die visuelle Qualität ist mir besonders an den knackscharfen Texturen der Figuren und der gehaltenen Waffe aufgefallen. Eine derartige Detailfülle habe ich bisher noch in keinem Spiel erlebt, auch wenn es zwischendurch zu Framerate-Drops kam. Da die Demo scheinbar aber von der E3 stammt, handelt es sich wohl um einen veralteten Build. Kommen wir zum Gameplay, auch wenn es nicht besonders umfangreich vorlag. Die verfügbare Waffe hat eine Art Thermitgas verschossen, das sich mit der Zweitwaffe hat entzünden lassen. Deshalb will ich mich bisher nicht sonderlich über das Waffenspiel äußern, da das Gas relativ ungenau verschossen wurde. Das Deckungssystem hingegen hat wunderbar funktioniert. Vielmehr kann ich über die Demo leider nicht berichten. Der gezeigte Bereich war lediglich für eines gut: Die Grafikwucht zu präsentieren. Alle anderen Aspekte sind von der Demo nur angeschnitten worden, sodass man sich schlecht ein angemessenes Urteil bilden kann. Eindruck nach der GC-Demo: Grafisch absolut beeindruckend, spielerisch noch mit dickem Fragezeichen.

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Evolve

2K Games hat zwar letzte Woche erst verkündet, dass der neue Teamshooter Evolve erst im Februar 2015 erscheint. Dennoch hat der Publisher den Titel auf die Gamescom gebracht und ihm gleich 3 Stände spendiert. Sowohl bei 2K, bei Microsoft und in der ESL-Abteilung war der Titel vertreten. In meiner rund 15-minütigen Zeit mit dem Spiel wurde mir die Rolle des Hank anvertraut. Hank stellt den Unterstützer dar, der mit der Shield Gun ausgerüstet ist, die einem Mitspieler kurzzeitig einen Schild verleiht und diesen so kurzzeitig unverwundbar macht. Weiterhin ist er mit einem Lasercutter ausgerüstet, der eine starke offensive Waffe darstellt. Ebenfalls verfügt Hank über einen effektiven Luftangriff als Spezialattacke, der allerdings gut getimed werden muss, da es rund 5 Sekunden dauert, bis die gerufene Luftunterstützung auch eintrifft. Vollendet wird Hanks Arsenal mit der Fähigkeit, sich und seine nahestehenden Kameraden kurzzeitig unsichtbar werden zu lassen. Weiterhin in meiner Spielgruppe während der Demo waren drei Leute, die die Rollen des Assaults, des Trappers und des Medics einnahmen. Eine fünfte Person übernahm die Kontrolle über das Monster, auf das unser Viererteam auf Jagd ging. In einem riesigen Urwald angekommen galt es, das Monster ausfindig zu machen. Das gelang durch die Suche von Spuren, so zum Beispiel Vögelschwärme, die vom Monster aufgeschreckt wurden und so die Position des Wesens in etwa bekannt gaben. Unterwegs wurden wir von weiteren, weniger gefährlichen Tieren angegriffen, die uns zwar vor keine großen Probleme gestellt, jedoch dem Monster genug Zeit gewährt haben, um Stufe 2 von 3 zu erreichen. Daher war das Monster schon wirklich stark, bevor wir es überhaupt zu Gesicht bekommen haben. Der eigentliche Kampf gegen das schreckliche Wesen war leider auch schneller vorbei als erhofft. Die Demo hat mir gezeigt, was ich mir auch schon zuvor gedacht habe: Teamplay ist das A und O. Die Figuren haben alle ihre entsprechenden Rollen, doch wenn der Medic keine Lust hat, sich um seine Teamkollegen zu kümmern und stattdessen unüberlegt ins Gefecht geht und auch noch als erstes stirbt, hat man keine Chance gegen das Monster. In unserer Runde lief die Absprache nicht gut, was eine wichtige Bedingung ist, um mit Evolve Spaß haben zu können. Die Gameplay-Elemente haben mich überzeugt, das Waffenspiel funktioniert gut und fühlt sich befriedigend an, außerdem ist das Jetpack ein großer Spaß. Eindruck nach der GC-Demo: Schönes Konzept, das sich voll und ganz auf funktionierendes Teamplay stützt.

 


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FIFA 15

Ein neues Fifa, doch merkt man das fernab von den aktualisierten Kadern überhaupt? Definitiv! Während ich am Spielgeschehen kaum spürbare Neuerungen festgestellt habe, macht die Optik zumindest einen ordentlichen Sprung. Fifa 15 sieht auf der PS4 wirklich gut aus, sichtbar besser als der Vorgänger. Sowohl die Spielergesichter als auch die Animationen sind verbessert. Auch das Zweikampfsystem macht einen überarbeiteten Eindruck und so gibt es viele Situationen, wo Spieler ziemlich realistisch um den Ball kämpfen. Mir ist auch ein neues Interface vor Start der Spiele aufgefallen, bei dem die Aufstellungen und Formationen übersichtlich aufgeführt sind. Eindruck nach der GC-Demo: Spielerisch vieles beim Alten, grafisch nun deutlich hübscher.

 


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Alien Isolation

In der PS4-Demo auf dem Entertainment-Bereich wird man mit der Aufgabe vertraut, dem tödlichen Xenomorph zu entkommen. Wir finden uns in einem Raum wieder, in dem wir einige Ressourcen sowie einen Flammenwerfer aufsammeln können. Der ist auch bitter nötig, denn in den nächsten Korridoren, die es zu durchkreuzen gilt, wartet das grausame Monster auf uns. Man sollte die Konfrontation in jedem Fall vermeiden, denn töten werden wir das furchterregende Vieh nicht. Daher dient der Flammenwerfer eher zum Mittel der Verteidigung in letzter Not. Viel mehr müssen wir uns auf unseren Bewegungssensoren stützen, durch den wir die Position des Xenomorph durchgehend in etwa einschätzen können. So gilt es, stets bei hohem Puls an dem Monster vorbeizuschleichen. Großen Wert sollte man auf die Ablenkung lenken, was durch einige Objekte möglich ist, die man mit gefundenen Materialien bauen kann. Die GC-Demo gab mir einen guten Eindruck darauf, wie atmosphärisch das Katz und Maus Spiel ist. Flackernde Lichter und diverse andere grafische und akustische Effekte lassen den Puls in die Höhe treiben. Hier darf man keine Jumpscares erwarten, denn durch den Bewegungssensor hat man immer die Ahnung, ob der Xenomorph in der Nähe ist oder nicht. Es ist grundsätzlich die Gefahr des Monsters, die für die gehörige Portion Grusel sorgt. Die Demo hat einen guten Eindruck über die starke Atmosphöre gegeben und auch optisch einiges hergemacht. Allerdings hinterfrage ich noch, wie man dieses Katz und Maus Spiel wirklich über ein ganzes Spiel ziehen kann. Eindruck nach der GC-Demo: Tolle Atmosphäre, hoffentlich bietet der Titel auch genug Abwechslung.

 


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Driveclub

Die vorgestellte Demo inmitten Sonys Gamescom Präsenz bot 3 Strecken mit je verschiedenen Wagen. Einige der Demostationen waren mit Lenkrad und Pedalen ausgerüstet, der Rest ließ sich mit Controller spielen. Absolut begeistert bin ich vom Gefühl der Geschwindigkeit, das besonders in der Cockpitansicht aufkommt. Auch das Fahrverhalten hat mir gefallen. Ich würde es deutlich mehr Richtung Arcade als Simulation einordnen, dennoch sind Elemente aus beiden Lagern vorhanden. Nach wenigen Minuten hat man sich das Fahrverhalten angeeignet und kann die rasanten Boliden präzise auf der Strecke halten. Die Einbettung des Club-Systems hat in der Demo zwar noch nicht viel Sinn gemacht, da es den meisten beim einmaligen Anspielen egal sein dürfte, wie viel Punkte man für seinen Club holt. Dennoch sehe ich Potential im System, da man so auf eine gute Fahrweise achtet und seltener Kurven abschneidet oder KI-Fahrer anrempelt. Apropos KI: Die restlichen Fahrer hatten eine aggressive Fahrweise, allerdings hatte ich nie das Gefühl, dass andere Wagen einen ungerechten Geschwindigkeitsschub bekamen. Bei der Grafik zeigt sich, warum sich die Verschiebung gelohnt hat. Die Umgebungen sind wunderschön gestaltet, es gibt Strecken mit einer beeindruckenden Baumdichte, mit tollen Schnee- und Eiseffekten. Die Beleuchtung kann vor allem zur Nacht punkten, wenn sich die Lichtkegel der Wagen besonders gut sehen lassen. Eindruck nach der GC-Demo: Spaßiges Fahrverhalten und ein visueller Leckerbissen.

 


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Project Cars

Sonys Stand hatte fernab von den großen Highlights auch kleinere Stationen, die man in einem gemütlichen Sitzsack genießen konnte. Project Cars tummelte sich auf zwei dieser Stationen und hinterließ einen passablen Eindruck auf mich. Beim Fahrverhalten herrscht hier das Gegenteil von Driveclub: Mehr Richtung Simulation, allerdings auch einen Touch Arcade. Wagen neigen eher dazu beim Lenken auszubrechen, allen voran bei verregnetem Asphalt. Optisch sieht der Titel wirklich gut aus, allerdings kann die Leistung auf der PS4 nicht mithalten mit den Screenshots und Videos, die seit Jahren zum Spiel herumgeistern. Kein Wunder allerdings, denn dieses Material entstand auf Rechnern, die Tausende von Euros gekostet haben. Eindruck nach der GC-Demo: Gutes Fahrverhalten mit Fokus auf Simulation, optisch auch auf der PS4 ein Hingucker.

 


Metro Redux

Warner Bros. hatte sowohl Metro 2033 als auch Metro Last Light auf der PS4 mitgebracht. Da ich die Spiele schon kenne, habe ich mich nur kurz hinter das Pad geklemmt, um die Titel auf der PS4 in Aktion zu sehen. Bei 1080p Auflösung und scheinbar bombenfesten 60 FPS können beide Shooter optisch sehr überzeugen. Auf dem PC gehörten die beiden Shooter schon zum schönsten des Genres und nun zieht auch die PS4-Fassung in dieser Hinsicht nach. Die Details der Umgebungen und der Waffen ist wirklich atemberaubend und tut der dichten Atmosphäre gut. Spielerisch können wir uns auf zwei tolle Shooter freuen, die schon in 2 Wochen auf den Markt kommen. Eindruck nach der GC-Demo: Optisch eine tolle Aufstufung von der PS3, inhaltlich ein grandioses Shooter-Paket.

 


Proejct Morpheus

Auch wenn wir keinen Termin zu Project Morpheus organisieren konnten, hatte ich das Glück einen 10 minütigen Spielslot zu Sonys VR-Brille zu gewinnen. Ich hatte die Auswahl zwischen den bereits bekannten Demos EVE, The Castle und The Deep sowie einer mir unbekannten Demo, bei der man mit einem Longboard einen Hügel herunter düst. Ich entschied mich für die Longboard-Demo, was ich mittlerweile allerdings als Fehler ansehe. Kommen wir zum Gerät an sich. Die Brille sieht wirklich stylisch, futuristisch aus und wirkt sehr hochwertig. Auch wenn es sich natürlich ungewohnt anfühlt, solch ein Gerät auf dem Kopf zu tragen, war es keineswegs unbequem. Sie saß gut auf meinem Kopf und verdeckte so ziemlich mein gesamtes Sichtfeld, was eine tolle Immersion zur Folge hatte. Bei der Longboard-Demo saß bzw. lag ich auf einem Sitzsack, um das Erlebnis noch realistischer zu gestalten. Per Kopfbewegung steuerte ich das Board, also nach links oder rechts je nach Kopfneigung. Diese Steuerung funktionierte sehr gut. Fuhr man unter einem Wagen aus dem Verkehr hindurch, beschleunigte man seine Fahrt, berührte man ein Hindernis, wurde man langsamer. Die Fahrt den Hügel herunter war spaßig, größtenteils jedoch auch etwas unspektakulär. Auch unter Autos hindurchzufahren hatte auf mich nicht unbedingt den adrenalingeladensten Effekt. Erst am Ende, als man eine Kreuzung überquert und vermeintlich überfahren wird, spielt die Immersion von Project Morpheus seine Stärke aus. Unten angelangt hatte ich erstmals die Gelegenheit, mich wirklich in Ruhe umzuschauen und war begeistert, die Umgebung so intuitiv ausspähen zu können. Die grafische Qualität war dabei solide, während der Erfahrung ist die Qualität der Optik allerdings auch das letzte, das man beachtet. Insgesamt ärgere ich mich über die Auswahl meiner Demo, denn die Brille macht grundlegend einen guten Eindruck auf mich. Ich hatte sie keine 5 Minuten auf und wie erwähnt nur ein Spiel, meiner Meinung nach nicht das beste für diese Erfahrung, gespielt. Daher möchte ich noch kein bisheriges Fazit ziehen, freue mich allerdings darauf, in Zukunft andere Titel mit Morpheus anzutesten.

 


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Als Teil der Presse hatten wir außerdem das Glück, einige Spiele bei privaten Terminen genauer unter die Lupe nehmen zu können. In den kommenden Tagen könnt ihr euch auf ausführlichere Berichte zu Lords of the Fallen, The Division, Far Cry 4, Assassin’s Creed Unity sowie Dragon Ball Xenoverse freuen. Wart ihr auch auf der Gamescom oder steht euer Messebesuch noch bevor? Teilt uns eure Erfahrungen mit!

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