Das Streaming von Computerspielen ist heutzutage ein neuer Trend geworden, auf dem eine Vielzahl an Gamern aufgesprungen ist und teilweise gutes Geld verdienen. Das liegt vor allem daran, dass ein Großteil der Zuschauer lieber anderen beim Spielen zuschaut, als es selbst zu probieren. Jedoch muss man kein großer, bekannter Streamer sein, um Opfer von Online-Belästigung, Stalking oder sogar Identitätsdiebstahl zu werden.
Eine einzige Person, die böse Absichten besitzt und die Zeit hat, kann mithilfe von Spionagesoftware ganz einfach Ihre Identität im echten Leben aufdecken und ein erhebliches Sicherheitsrisiko für Sie darstellen. Daher ist es wichtig diese Risiken des Datendiebstahls und der Spionage zu minimieren und es Hackern zu erschweren, Ihre persönlichen Daten auszunutzen.

Konten mit erhöhten Sicherheitseinstellungen wählen!

Um sicher Streamen zu können und dabei auch Zahlungen zu erhalten, sollten Sie nicht davor scheuen Geld in die Hand zu nehmen und Premium Zugänge zu Konten zu erwerben. Diese gehen oft mit erhöhten Sicherheitsstandards einher und schützen Sie besser. Erstellen Sie daher bei Erwartungen von Zahlungen ein PayPal-Geschäftskonto. Denn bei den meisten Spendenseiten für Streamer können Spender den vollständigen Namen des eigentlichen Kontos sehen. Daher sollten Sie das Problem zeitnah ändern, indem Sie Ihr persönliches PayPal-Konto in ein Geschäftskonto umwandeln. Der Vorgang kostet nichts und dauert nur ein paar Minuten. Die Umstellung auf ein geschäftliches PayPal-Konto ist im Wesentlichen eine kleine und unkomplizierte Änderung ohne rechtliche Folgen, welche jedoch Ihre Daten langfristig schützt und Sie nicht mehr für alle Spender sichtbar macht.
Weiterhin sollten Sie Ihren Namen aus der WHOIS-Datenbank heraushalten. Das bedeutet, wenn Sie eine benutzerdefinierte URL für Ihre Website kaufen, benötigen Sie logischer weise Ihre persönlichen Daten. Diese Informationen werden jedoch in der so genannten WHOIS-Datenbank gespeichert und kann über Querverweise auch auf anderen Websiten bei Recherche ersichtlich sein. In vielen Ländern können Sie daher einen Datenschutz kaufen, der verhindert, dass Ihre Daten in der Datenbank auftauchen. Sie sollten sich über diese Möglichkeit informieren und sie in Anspruch nehmen, sofern sie verfügbar ist. Je nach Anbieter und verwaltender Stelle ist für Ihren Domänennamen der Schutz der Privatsphäre meistens im Preis inbegriffen oder kostet nur wenige Euros im Jahr.

Schützen Sie Ihren Standort!

Um von potentiellen Hackern, oder Menschen die Böses wollen geschützt zu sein, sollten Sie nicht nur Ihre Online Identität schützen, sondern auch Ihr privates Leben. Hierfür ist es beim Streaming besonders wichtig, den Standort zu schützen und zu verschleiern. Unser Tipp: Nutzen Sie VPN Zugänge! Den ausführlichen Bericht über Cyberghost VPN für Streaming Dienste sollten Sie sich in aller Ruhe durchlesen, denn hier erhalten Sie die wichtigsten Informationen zum VPN. Durch VPNs verschlüsseln Sie Ihre Daten und Standorte und sind sicher vor Stalkern. Achten Sie auch auf Querverweise, sodass nicht zufällig ein Bericht oder Freund Bilder oder Infos zu Ihrem Standort posten und Sie dadurch unabsichtlich verrät. Seien Sie vorsichtig, denn böswillige Betrachter brauchen keine explizit identifizierenden persönlichen Informationen von Ihnen. Sie müssen nur genügend allgemeine Informationen preisgeben, um den Stalkern eine Grundlage zu liefern um Sie aufzuspüren.

Persönliche Daten schützen!

Entfernen Sie also persönliche Daten aus Bildern und Beiträgen, die Sie posten. Fotos, die mit einem Smartphone aufgenommen wurden, enthalten in der Regel EXIF-Daten. Je nach Telefon und Einstellungen können die EXIF-Daten das genaue Datum, die Uhrzeit und den Standort des Fotos sowie die persönliche Identifikationsnummer des Telefons preisgeben. Daher sollten Sie auf Nummer sichergehen und Ihre Bilder durch Programme wie Imgur laufen lassen, sodass diese Daten im Hintergrund gelöscht werden. Die Website ist kostenlos und der Vorgang dauert nur wenige Sekunden, es spricht also nichts dagegen. Weiterhin sollten Sie einen anderen Geburtstag wählen, da dieses zur Überprüfung Ihrer Identität verwendet werden könnte. Die Angabe des Tages und Ihres Alters verrät zudem auch noch Ihr Geburtsjahr. Neben den oben genannten Querverweisen sollten Sie auch Foto Redundanzen vermeiden. Denn Dienste wie „Tineye“ ermöglichen es jedem, ein Bild im Internet hochzuladen und dann im Internet nach anderen Verwendungen desselben Bildes zu suchen. Diese Möglichkeit kann schnell ein Risiko für Ihre Daten darstellen, wenn Sie dieselben Fotos sowohl für Ihr persönliches Konto als auch für Ihr Spielkonto verwenden. Lösen Sie dieses Problem ganz einfach, indem Sie immer verschiedene Fotos auf den unterschiedlichen Konten hochladen und keine doppelten Posts absetzen

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Hi, ich bin Christian, Projektleiter und Administrator von PS4source. Seit August 2013 versorgen wir die PlayStation Community regelmäßigen mit News, Reviews und spannende Kolumnen. Sollte dir die Seite gefallen, dann unterstütze uns mit einem Like bzw. Abonnement auf facebook, Instagram, Twitter und YouTube!